Jutta Sauerland (62), Dozentin
Mein Name ist Jutta Sauerland. Ich bin 62 Jahre alt und wohne seit 23 Jahren in Witten. Früher war ich Hebamme, aber jetzt bin ich seit vielen Jahren Dozentin für Latein und Deutsch als Fremdsprache. Zur Arbeit fahre ich das ganze Jahr über mit dem E-Bike, in meiner Freizeit gehe ich wandern und joggen und singe im Chor. Die Grünen habe ich schon immer gewählt, aber seit einem Jahr bin ich auch Mitglied, weil ich jetzt endlich aktiv grüne Politik machen möchte.

Folgende Themen sind mir für die Kommunalpolitik in Witten wichtig:
Leben im Grünen – auch überall in der Innenstadt
- Ich will, dass Dächer und Fassaden begrünt werden und dass in allen Straßen der Stadt Bäume stehen – als wichtiges Element des Hitzeaktionsplans.
- Ich setze mich für Grünflächen auf dem Kornmarkt und auf dem Platz der Gedächtniskirche ein und der Lutherpark soll eine zusammenhängende Grünfläche werden. 3. Es sollen keine weiteren Flächen durch Wohnhäuser und Industriebauten versiegelt werden.
- Witten soll eine Schwammstadt werden. Dafür soll Regenwasser gespeichert und nutzbar gemacht werden.
- Neben diesen elementaren Klimaschutzmaßnahmen muss die kommunale Wärmeplanung zügig beschlossen und umgesetzt werden.
Lebendige Innenstadt: Leerstehende Ladenlokale kreativ nutzen
- Leerstände in der Innenstadt sollen durch gezielte Steueranreize reduziert und kreativ genutzt werden, z.B. für Begegnungsstätten und Treffpunkte.
- Die Stadt soll sauberer werden und eine angenehme Aufenthaltsqualität bieten, z.B. auch der Bahnhof.
- Angsträume wie z.B. der Weg zwischen Mannesmannstraße und Rheinischem Esel sollen beseitigt werden.
- Wir fördern innovative Wohnprojekte wie Mehrgenerationenhäuser und Alten-WGs.
- Naherholung: Die Wege zum Hammerteich und zum Hohenstein sollen fußgänger-freundlich gestaltet werden. Zur Erhaltung des Hammerteichs sollen die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.
Fahrradgaragen für Fahrräder – Quartiersgaragen für Autos
- Wir Grüne wollen die Verkehrswende voranbringen – durch die Förderung des Radverkehrs. Dafür muss das Radverkehrskonzept konsequent umgesetzt werden.
- An allen öffentlichen Einrichtungen sollen ausreichend sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden und in den Wohnbezirken brauchen wir Fahrradgaragen.
- Bestehende Parkhäuser sollen um Quartiersgaragen für Anwohner*innen ergänzt werden.
- Wir fordern probeweise autofreie Abschnitte in der Ruhr- und Lutherstraße.
- Für Menschen, die nicht Fahrrad fahren können, muss es ein gutes ÖPNV-Angebot geben und für Autofahrer muss es genug Ladestationen geben.
Soziale Stadt: Bezahlbares Wohnen und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen
- Wir Grüne setzen uns für mehr Sozialwohnungen und für genossenschaftliche Wohnprojekte ein.
- Für wohnungslose Menschen wollen wir das Konzept „Housing First“ umsetzen.
- Für suchtkranke und psychisch kranke Menschen wollen wir die sozialen Angebote stärken.
- Wir fordern passgenaue Unterstützungsangebote für langzeitarbeitslose Menschen.
- Wir fordern eine gezielte Sprachförderung und berufsqualifizierende Maßnahmen für Migrant*innen.
Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger an politischen Prozessen
- Die Bürgerinnen und Bürger sollen frühzeitig und umfassend an allen wichtigen Projekten der Stadt beteiligt werden.
- Für alle größeren Bauprojekte sollen die Informationen über Planung, Entscheidung und Umsetzung leichter zugänglich gemacht werden.
- Wir wollen einen regelmäßigen Bürger*innenrat einrichten, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, über politische Fragen mitzuentscheiden.
- Digitale Mitsprachemöglichkeiten werden ausgebaut und benutzerfreundlich gestaltet.
- Zur Stärkung der Demokratie wollen wir den städtischen Jugend-Demokratieförderfonds fortführen.
