Liane Baumann (57),
Fachreferentin für Kindertagesangebote
Die erste Hälfte meines Lebens verbrachte ich im Rheinland, die zweite in Westfalen. Seit 2006 bin ich in Witten zu Hause – zunächst in Herbede, seit 2010 in Heven, wo ich mit meinem Lebensgefährten und meiner Katze lebe. Beruflich bin ich als Fachreferentin für Kindertagesangebote beim Paritätischen Wohlfahrtsverband tätig. Durch diese Arbeit bringe ich fundierte Erfahrung in der frühen Bildung sowie Gremienarbeit mit, etwa im Jugendhilfeausschuss. Zudem arbeite ich als Dozentin in der Erwachsenenbildung im Bereich Qualitätsmanagement. In meiner Freizeit zieht es mich nach draußen – besonders zum Wandern. Ich bin sehr aktiv im Wittener Bündnis für Frauenrechte und seit Kurzem Mitglied im neu gegründeten Wiesenviertelchor.
2017 entschied ich mich, Politik nicht mehr nur von außen zu betrachten, sondern in Witten bei den Grünen aktiv mitzugestalten. Seit 2020 bin ich als Ratsfrau in der Kommunalpolitik tätig und stehe seit April 2023 als Fraktionsvorsitzende einer sehr aktiven und erfolgreichen grünen Fraktion im Stadtrat vor. Das Begonnene möchte ich gern fortsetzen, denn wir haben viel auf den Weg gebracht – doch die Umsetzung dauert, auch wegen der schwierigen finanziellen Lage in Witten, oft länger als eine Ratsperiode. Ich bin überzeugt: Gerade wir Grüne machen den entscheidenden Unterschied im Rat der Stadt!
Zu dieser wichtigen Arbeit möchte ich weiterhin beitragen, sie voranbringen und Mehrheiten organisieren. Mit meiner Ratserfahrung und meinem beruflichen Hintergrund liegt mein besonderer Fokus auf der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch das Thema Gleichstellung treibt mich um. Als Teamplayerin schätze ich Kooperation und fachlichen Austausch.
Ein herzliches Dankeschön an die Grünen-Mitglieder, die mich einstimmig auf Listenplatz 1 gewählt haben – mehr Unterstützung geht nicht!

Folgende Themen sind mir für die Kommunalpolitik in Witten wichtig:
Kinderschutz in Witten stärken: Sichere Strukturen schaffen
Kinderschutz in Witten bedeutet für mich, verlässliche und sichere Strukturen zu schaffen, die Kinder vor Gefährdungen schützen. Dafür sind gut ausgebildete Fachkräfte in Kitas, Schulen und der Jugendhilfe unerlässlich. Eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen sorgt dafür, dass Probleme früh erkannt und angemessen gehandhabt werden. Nur so können wir gewährleisten, dass Kinder geschützt und unterstützt werden, wenn sie Hilfe brauchen.
Kinder- und Jugendrechte: aktive Mitbestimmung und Beteiligung fördern
Es ist wichtig, Kindern und Jugendlichen in Witten eine echte Stimme zu geben und sie bei Entscheidungen zu beteiligen, die ihr Leben betreffen. Ihre Meinungen und Bedürfnisse müssen ernst genommen werden, ob bei der Gestaltung von Stadtteilen, Bildungsangeboten oder Freizeitmöglichkeiten. Deshalb setze ich mich für die Förderung und Unterstützung des Kinder- und Jugendparlaments sowie die Verstetigung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt ein. Beteiligung stärkt das Selbstbewusstsein und die Verantwortung junger Menschen, fördert demokratisches Miteinander und bereichert unsere Gemeinschaft. So investieren wir aktiv in eine lebenswerte Zukunft für alle Generationen.
Gleichstellung fördern: Sichtbarkeit, Teilhabe und Schutz für Frauen
Gleichstellung in Witten heißt für mich, Frauen in allen Lebensbereichen – von Bildung und Beruf bis zur politischen Mitbestimmung – gleiche Chancen zu eröffnen. Es ist wichtig, dass Frauen sichtbar sind und ihre Perspektiven in alle Entscheidungsprozesse in Witten einfließen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass in Witten gezielte Maßnahmen ergriffen werden, die Barrieren abbauen und Frauen in Führungspositionen stärken. Gleichzeitig müssen in Witten Frauen vor Diskriminierung und Gewalt geschützt werden. Nur durch konsequente Gleichstellung kann Witten zu einer fairen und inklusiven Gesellschaft werden.
Vielfalt in Witten: Zusammenleben wertschätzen und fördern
Vielfalt in Witten bedeutet für mich, alle Menschen mit und ohne Behinderung, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Identität wertzuschätzen und ihre unterschiedlichen Perspektiven einzubeziehen. Eine lebendige und vielfältige Stadt lebt davon, dass alle gehört werden und aktiv mitgestalten können – sei es in der Politik, im Bildungsbereich oder im Arbeitsleben. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um Diskriminierung abzubauen und die Teilhabe aller Menschen zu fördern. Der Schutz vor Benachteiligung und Gewalt ist für mich eine wichtige kommunale Aufgabe. Nur durch gelebte Vielfalt kann in Witten eine inklusive Gesellschaft entstehen, in der sich jede und jeder wohl und anerkannt fühlt.
Wohnen in Witten für alle Generationen gedacht
In Witten wird das Thema Wohnen immer drängender, denn es fehlen dringend neue Wohnungen. Gleichzeitig wächst unsere ältere Bevölkerung, sodass der Bedarf an barrierefreien und altersgerechten Wohnformen stetig zunimmt. Es ist wichtig, diese Wohnformen zu fördern, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können. Außerdem möchte ich, dass in Witten moderne Konzepte wie Wohnungstausch oder generationenübergreifendes Wohnen erprobt werden, um flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen. Bezahlbarer Wohnraum und eine gute Anbindung an Infrastruktur sind dabei unverzichtbar, damit niemand ausgegrenzt wird. Mein Ziel ist eine inklusive und zukunftsfähige Wohnkultur, die alle Wittener*innen mitdenkt.
