Dr. Ralf Schulz (61), Biologe und IT-Spezialist
Was mich besonders auszeichnet ist meine Begeisterung für Natur und Technik. Ich habe Biologie studiert, und interessiere mich besonders für Biodiversität und Artenkenntnis, bin aktiver Naturschützer, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde, Schrebergärtner und Hobby-Aquarianer. Beruflich habe ich viele Jahre als SAP-Spezialist in einem Rechenzentrum gearbeitet, was mich dazu qualifiziert hat, in den letzten zwei Jahren der Digitalisierungskommision der Stadt Witten vorzusitzen. Privat bin ich in zweiter Ehe verheiratet und Vater von 4 Kindern.

Folgende Themen sind mir für die Kommunalpolitik in Witten wichtig:
Witten zur Klimametropole an der Ruhr machen!
Ich werde mich dafür einsetzen, dass Witten noch mehr für das Klima tut, damit Witten auch wirklich bis 2040 klimaneutral wird. Zusätzlich müssen wir uns an den Klimawandel anpassen: die Infrastruktur klimaresilienter ausbauen, einen Hitzeaktionsplan verabschieden, klimaneutrale Mobilität fördern sowie die grüne und blaue Infrastruktur ausbauen um die Stadt z.B. gegen Hitze und Starkregen zu schützen. Außerdem liegt mir besonders die Natur um und in der Stadt am Herzen.
Die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben!
Die Zukunft der Stadt liegt in der Digitalisierung der Verwaltung: Alle Dienste der Stadt müssen digital verfügbar sein, und das auch für Fremdsprachige oder Menschen mit Behinderung. Dadurch sparen wir langfristig Verwaltungskosten und machen unseren Einwohnenden das Leben leichter.
Trotzdem muss es immer auch einen Ansprechweg für die Menschen geben, die mit den digitalen Möglichkeiten nicht zurecht kommen.
Mehr Demokratie wagen!
Die Demokratie befindet sich in einer Krise. Um das Vertrauen in die Politik zu stärken brauchen wir mehr Einfluss der Bürger:Innen auf die Entscheidungen, z.B. durch Bürgerräte und digitale Beteiligungsmöglichkeiten. Außerdem fehlt in Witten ein Transparenzkodex, der alle Ratsmitglieder verpflichtet, wie in anderen Städten ihre wirtschaftliche Verflechtungen und Abhängigkeiten vor den Einwohnenden offen zu legen.
Wohnungsnot bekämpfen, den Wohnungsmarkt flexibilisieren!
Obwohl viele Menschen in (viel) zu großen Wohnungen leben, gibt es in Witten unbestreitbar einen Mangel an günstigem Wohnraum. Einfach nur mehr zu bauen geht auf Kosten der Umwelt und des Klimas. Stattdessen brauchen wir eine Flexibilisierung des Wohnungsmarktes: Mehr-Generationen-Häuser, Wohnungen mit variablen Grundrissen, die sich mit den Bedürfnissen der Bewohnenden ausdehnen, aber auch wieder schrumpfen können, und nachhaltige Bebauung nach dem BNB-Standard, die sich flexibel geänderten Bedürfnissen anpassen kann.
